Ines und die Mathematik
Freitag, 7. Dezember 2007
Im Bestatterweblog las ich heute morgen diesen Artikel. Darin geht es um die Mathematik, die vieler Leute Feind ist und auch meiner lange Zeit war…
Beginnen wir den Ausflug in meine Mathematik-Welt mit einem Blick in meine Schulzeugnisse…
- 1.-3. Klasse Note 1,
- 4.+5. Klasse Note 2,
- 6.-9. Klasse Note 3,
- 10. Klasse Note 2 (merkwürdiger Ausreißer),
- 11. Klasse wieder Note 3,
- 12. Klasse wieder Note 2 und…
- zweites Halbjahr 12. Klasse dann endlich ne 4.
Zu meinem Glück musste ich im Abitur kein Mathe machen, aber diese grässliche 4 musste ich trotzdem in die Gesamtberechnung einbringen. Ich glaube mich zu erinnern, dass die 4 daher kam, dass ich am Ende an Tests einfach nicht mehr teilgenommen habe – da kam auch meine erste 6 zustande!
Nun, und dann habe ich bekanntlich einen Ingenieursstudiengang ausgewählt, in dem Mathematik 2 Jahre lang von vorn bis hinten (Algebra, Lineare Algebra, Graphentheorie, Analysis, Stochastik, Numerik, Lineare Optimierung, Geometrie) direkt durchgekaut wurde. Das erste Studienjahr floppte, ich hab in Mathe absolut nichts gerafft. Nebenbei sei erwähnt, dass Mathematik in diesem Studium ungezählte Jahre beinah permanent auch indirekt durchgekaut wurde, in Fächern wie z.B. Computergraphik, theoretischer Informatik, 3D-Computer-Vision, Fuzzy etc….
So wiederholte ich Mathe – anderer Prof, anderer Übungsleiter. Und auf einmal verstand ich was! Die Vorlesung brachte mir zwar kaum etwas, weswegen ich sie sehr häufig verschlief, aber die Übungen brachten mich richtig voran. So sehr, dass die Note in der letzten von zwei großen Matheprüfungen eine gute 2 wurde.
Keine Ahnung, ob es irgendwie mit diesem Studium, meinem Perfektionismus und/oder der Aufschieberitis (wo man sich in unwichtigen Kleinigkeiten verliert anstatt endlich zu Potte zu kommen) zu tun hat, aber Fakt ist, ich steh total auf Statistiken. Versteh mich nicht falsch: wenn ich irgendwo Formeln (Brüche, Summen, Wurzeln, …) sehe, stellt sich mein Hirn für gewöhnlich (immernoch) irgendwie ab.
Kommen wir mal zurück zu obigem Artikel. Was genau die Ulam-Zahlen sind, möge sich jeder Interessierte selbst auf Wikipedia durchlesen. Bei der Stelle (des Wikipedia-Eintrag), wo es heisst:
Bei n=27 muss man erst bis 9232 hochrechnen, bis man zurück auf 1 kommt.
stellte sich mir jedoch prompt die Frage, ob es einen welchen konkreten Zusammenhang es zwischen jener Zahl, bis zu der man hoch rechnen muss, und der beliebigen Ausgangszahl gibt… und es juckte mich fast in den Fingern, das auszurechnen. Auch wäre ich gespannt auf den Beweis dafür, dass diese Reihe für alle natürlichen Zahlen terminiert.
Bin ich krank?