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	<title>Blog einer CV-Alumnae</title>
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		<title>Trennung Privat und Beruf</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 06:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ines</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Blog hier war ja konzipiert als Business-Blog, also wo ich über fachliche Themen schreiben wollte: Programmierung, Job, Studium, usw. In Ermangelung von (Zeit für) fachlichen Content habe ich sporadisch private, passwortgeschützte Einträge hier reingestellt. Dies ist nun vorbei. Alle Privatbeiträge sind umgezogen nach priv.fotovis.de und das wird auch so bleiben. Hier soll Platz für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Blog hier war ja konzipiert als Business-Blog, also wo ich über fachliche Themen schreiben wollte: Programmierung, Job, Studium, usw. In Ermangelung von (Zeit für) fachlichen Content habe ich sporadisch private, passwortgeschützte Einträge hier reingestellt. Dies ist nun vorbei. Alle Privatbeiträge sind umgezogen nach priv.fotovis.de und das wird auch so bleiben. Hier soll Platz für Business bleiben.</p>
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		<title>Da tut sich was</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 14:39:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ines</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe eine kleine Auswahl alter Blogeinträge als statische Seiten eingefügt. Das ganze dreht sich um mein CV-Studium und findet sich vollumfänglich hinter dem obigen Link &#8220;CV&#8221; wieder.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eine kleine Auswahl alter Blogeinträge als statische Seiten eingefügt. Das ganze dreht sich um mein CV-Studium und findet sich vollumfänglich hinter dem obigen Link &#8220;CV&#8221; wieder.</p>
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		<title>Berufseinstieg</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 12:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ines</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit 10 Monaten habe ich vor, über diese merkwürdige Erfahrung zu berichten &#8211; jetzt endlich habe ich mal ein bisschen Zeit und Muse gefunden, es auch nieder zu schreiben.
Es geht darum, dass (manche) Arbeitnehmer ihre studierten Bewerber offenbar nicht nur für unerfahren, sondern auch noch für bescheuert halten. Oder wie interpretiert ihr das Geschehen, welches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit 10 Monaten habe ich vor, über diese merkwürdige Erfahrung zu berichten &#8211; jetzt endlich habe ich mal ein bisschen Zeit und Muse gefunden, es auch nieder zu schreiben.</em></p>
<p><em>Es geht darum, dass (manche) Arbeitnehmer ihre studierten Bewerber offenbar nicht nur für unerfahren, sondern auch noch für bescheuert halten. Oder wie interpretiert ihr das Geschehen, welches ich direkt nach dem entsprechenden Gespräch schriftlich festgehalten hatte und im Folgenden nun wiedergebe&#8230;</em></p>
<p>Ich war gerade in der Bewerbungsphase. Die Verteidigung meiner Diplomarbeit lag bereits gut ein Jahr zurück. In jenem einen Jahr direkt nach dem Studium habe ich mich blöderweise als Praktikantin und Aushilfe hinhalten lassen; zu der Festanstellung, die mir von vornherein in Aussicht gestellt wurde, kam es nicht.</p>
<p><span id="more-25"></span>Ich bewarb mich in einer Branche, die das Studiengebiet eher streifte, denn es zu berühren. Für den Job als Webentwickler benötigt man kein Studium, auch nicht wirklich eine Ausbildung, aber da mich die reine Programmierung wenig faszinierte, erhoffte ich mir ein bisschen Kreativität und war dafür bereit, beim Gehalt massive Abstriche zu machen. Blöde Entscheidung, aber darum geht es grad garnicht.</p>
<p>Eine der Firmen, bei der ich mich bewarb, machte von vornherein einen sympathischen Eindruck auf mich, das Bewerbungsgespräch dauerte über eine Stunde, die intensive Befragung meinerseits schien auf Interesse zu stoßen und am Ende zeigte man mir noch völlig selbstverständlich alle möglichen Räumlichkeiten und stellte mich manchen Mitarbeitern vor.</p>
<p>Die Aufgabe klang interessant und vielseitig, der Arbeitsplatz in einem kleinen Büro, Standardarbeitszeiten, hinreichend viele Urlaubstage, freundschaftliche  Stimmung im jungen Team. Vielleicht hätte mich die nicht vorhandene Überstundenregelung hier schon stutzig werden lassen müssen, aber die Aussicht auf Ausgleichszeit fand ich da noch akzeptabel.</p>
<p>Betrübt hat mich immerhin die Aussicht auf Samstagseinsätze und, ganz Besonders, das Gehalt: man bot mir einen Betrag der noch unter meinem Mindestwunsch lag (und der lag bereits weit unter dem was meiner Qualifikation entsprach). Man schlug mir einen Stufenplan vor, wo mein Mindestwunsch nach einer Weile als Endziel in Aussicht gestellt wurde. Aber mein Mindestwunsch war selbstverständlich nicht als Endziel gedacht&#8230;</p>
<p>Aufgrund des positiven Gefühls, das ich aus dem Vorstellungsgespräch hatte, und den weniger positiven Gefühlen in anderen Vorstellungsgesprächen, entschied ich mich, diese Stelle erst einmal anzunehmen.</p>
<p>Der Arbeitsvertrag wurde mir per Email zugeschickt. Und was soll ich sagen, der war mehr als inakzeptabel. Statt der besprochenen 40 Wochenstunden, standen da 48 drin. Statt Ausgleichszeit stand etwas von Mehr-, Über-, Sonntags-, Nachts- und Feiertagsarbeit drin. Ausserdem war er überraschend auf 1 Jahr befristet, davon war nie die Rede gewesen.  Zu allem Überfluss stand auch eine umfangreiche Konkurrenzschutzklausel darin &#8211; zu blöd, wenn einer der Kunden der vorige Arbeitgeber war, mit dem man zumindest noch gewisse Sympathien und Hoffnungen verband.</p>
<p>Telefonisch hakte ich nach, was das zu bedeuten habe. Absolut verständnislos für meine Fragen, konnte ich mit der Sekretärin immerhin einen Gesprächstermin beim Chef vereinbaren.</p>
<p>In der Zwischenzeit sprach ich mit einem Rechtsanwalt, was ich von diesem Arbeitsvetrag halten sollte.  Um es kurz zu machen: man riet mir vom Unterschreiben dieses Vertrages ab.</p>
<p>Meine letzten Hoffnungen ruhten auf dem Gesprächstermin. Dieser stellte sich als Witz heraus. Der Chef sass da mit Vertrag und Kugelschreiber und erwartete mich offenbar zur Vertragsunterzeichnung. Von einem Gespräch war nichts zu spüren.</p>
<p>Man empfing mich mit unterschwelligen Vorwürfen: die Personalerin sei entsetzt gewesen, dass ich mit ihr am Telefon den Vertrag Satz für Satz durchgegangen sei &#8211; was schonmal nicht der Wahrheit entsprach. Also ihr Entsetzen vielleicht schon, aber ich hatte lediglich sechs Fragen an sie gerichtet, nachdem sie mir explizit die Beantwortung von Fragen angeboten hatte.</p>
<p>Meine Kritikpunkte hörte er sich an, machte jedoch keinerlei Anstalten, irgendetwas davon zu meiner Zufriedenstellung zu ändern.  Mit angeblich juristischen Gründen versuchte sich der Chef herauszureden, mit zuätzlichem Verweis auf die &#8220;lächerlich kurze Kündigungsfrist&#8221;.</p>
<p>Weiterhin beschwerte er sich, dass alle Mitarbeiter in dieser Firma den gleichen Arbeitsvertrag unterschrieben hätten, und sich noch nie einer darüber beschwert habe. Ich sei zudem der erste Bewerber, der sich über den Vertrag &#8220;streitet&#8221;.  <strong>Als Frechheit überhaupt empfand ich ehrlichgesagt die Andeutung vom Chef, ich hätte ja wahrscheinlich schlichtweg noch nicht soviel Erfahrung mit Arbeitsverträgen und wäre deswegen so leicht durcheinanderzubringen.</strong></p>
<p>Ich habe alle möglichen Antwortimpulse unterdrückt (auch den Rechtsanwalt verschwieg ich) und mir freundlich Bedenkzeit übers Wochenende erbeten. Auch da wurde er wieder ungehalten und sprach von seinem Eindruck, ich würde mich ewig nicht entscheiden können und sie hinhalten. Meinen Einwand, dass er derjenige war, der sich statt am Folgetag zu melden erst eine Woche später gemeldet hat, ignorierte er.</p>
<p>Sorry Chef, aber ich bin nicht Dipl.-Ing. geworden, damit ich mich für schlechte Verträge und lausiges Geld auch noch beleidigen lasse. Meine Absage per Email sah so aus:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr $Chef, werte Frau $Personalerin,</p>
<p>mit Bedauern muss ich Ihnen mitteilen, dass ich mich gegen Ihren Arbeitsvertrag entschieden habe und kurzfristig das Angebot einer anderen Firma annehmen werde.</p>
<p>Ich möchte mich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen, denn normalerweise entspricht es absolut nicht meiner Art, in letzter Sekunde abzuspringen. Meine Gründe kennen Sie ja bereits: dass etwas anderes im Vertrag stand, als abgesprochen wurde, war für mich inakzeptabel.</p>
<p>Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,<br />
$Unterschrift</p></blockquote>
<p>Zu meinem Glück überschnitten sich zu dieser Zeit zwei Jobangebote, und die andere Firma erhielt dann den Zuschlag. Das Angebot selbst riss mich zwar auch nicht unbedingt vom Hocker, aber der Arbeitsvertrag war kürzer, dafür inhaltlich rund und man war ehrlich zu mir.</p>
<p>Passende Spiegel-Artikel zum Thema Berufseinstieg:</p>
<ul>
<li>http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,647122,00.html</li>
<li>http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,630114,00.html</li>
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		<title>Jahresrückblick 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 22:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ines</dc:creator>
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		<title>Nummer 5</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 15:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ines</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist jetzt seit März 2005 mein fünftes Blog, statistisch gesehen verschleisse ich also fast eins pro Jahr.
Das erste hatte ich knapp 10 Monate: von 04/2005 bis 02/2006. Es war ein absolut persönliches Blog, dessen URL ich weitestgehend geheim hielt. Ich schrieb mir ein bisschen von der Seele, in der Zeit als meine geliebte Omi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist jetzt seit März 2005 mein fünftes Blog, statistisch gesehen verschleisse ich also fast eins pro Jahr.</p>
<p>Das erste hatte ich knapp 10 Monate: von 04/2005 bis 02/2006. Es war ein absolut persönliches Blog, dessen URL ich weitestgehend geheim hielt. Ich schrieb mir ein bisschen von der Seele, in der Zeit als meine geliebte Omi starb.</p>
<p>Das zweite führte ich gut 7 Monate, von 01/2006. bis 08/2006, bis mein damaliger Webhoster seinen Dienst einstellte. Es war eigentlich nicht weniger persönlich, aber die URL war schon nicht mehr ganz so geheim.</p>
<p>Das dritte begann ich 08/2006 und es starb, einen Monat später, aufgrund eines Datenbankdefekts. Seit diesem hielt ich mein Blog nicht mehr geheim. Während die ersten beiden vom Typ SimpleType waren, so stieg ich mit Nummer 3 in Wordpress ein.</p>
<p>Von 10/2006 bis 05/2009 führte ich dann zweieinhalb Jahre ein öffentliches, privates, viertes Blog. Öffentlich-Privat, dies klingt nach einem Widerspruch, oder? Dieser Widerspruch ist es, der mich schlussendlich dazu veranlasste, das Blog vom Netz zu nehmen. Die Entscheidungsphase war überaus lang und die Beweggründe zahlreich. Ich konnte es jedenfalls mit meinem Gewissen nicht länger vereinbaren, soviele Informationen über mich ins Netz zu stellen.</p>
<p>Im Grunde stelle ich noch immer Informationen ins Netz, ich twittere und ich führe seit 05/2009 ein Fotoblog, aber ich bin (schon lange) nicht (mehr) aktiv in Foren und Communities, ich schreib auch nicht mehr über alles mögliche einen Blogeintrag, und ich habe mir auch das IRC abgewöhnt&#8230; irgendwie.</p>
<p>Es stellte sich allerdings heraus, dass ich das alles schon ein bisschen vermisse. Der Anfang ist nun, dass ich die alten (und natürlich auch neue) Artikel über mein Studium und meine &#8220;Karriere&#8221; doch weiterhin publizieren möchte, und wer weiss, wie das noch weitergeht&#8230;</p>
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